Strategien · Lektion 11 · Anfänger

Stops und Leverage im Griff

Du platzierst Stops ausserhalb des Marktrauschens und niemals am Liquidationspreis und kennst die echte Mathematik des Hebels.

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Stop vor der Liquidation

Setze den Stop sofort beim Entry als echte Order, nicht nur mental. Verschiebe ihn nur in Trade-Richtung, gib einem Verlust nie mehr Luft.

Platziere ihn hinter validem Support oder Resistance, ausserhalb des Rauschens, aber niemals am Liquidationspreis. Bei hohem Hebel rutschen Stop und Liquidation gefährlich nah zusammen.

Schieb den Hebel hoch und sieh, wie der Liquidationspreis an deinen Stop heranrückt.

Interaktive Übung: hier lernst du direkt am Chart, mit Feedback zu jedem Klick. Kostenlos anmelden, um sie zu starten.

Teste dich selbst

Bei deinem hohen Hebel liegt der Stop hinter dem Liquidationspreis. Was bedeutet das?

  • Du wirst liquidiert, bevor dein Stop greift, also Hebel runter
  • Kein Problem, der Stop schützt trotzdem
  • Egal, Stops braucht man bei Hebel nicht

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Das Wichtigste in Kürze

  • Stop sofort beim Entry als Hard-Order, nie nur mental.
  • Ausserhalb des Rauschens, etwa 1x bis 2x ATR, nicht auf runden Zahlen.
  • Stop vor der Liquidation, niemals dahinter.
  • Niedriger Hebel ist die direkteste Via-Negativa-Massnahme.

Vertiefung

Wo gehört der Stop wirklich hin?

Ein Stop dicht am offensichtlichen Level wird bei jedem Test abgeräumt. Setz ihn ausserhalb des Rauschens. Goodman denkt in ATR: 1x bis 2x ATR passt sich automatisch an die Volatilität an, feste Prozentwerte nicht.

  • 0,5x ATR: viele kleine Stop-Outs
  • 3x bis 4x ATR: Raum, aber grosse Einzelverluste
  • Nicht auf runde Zahlen setzen, dort lauert Stop-Hunting
  • Sofort als Hard-Order beim Entry, nur in Trade-Richtung nachziehen

Stop und Liquidation: die echte Hebel-Mathematik

Der gefährlichste Fehler ist ein Stop hinter dem Liquidationspreis: du wirst zwangsliquidiert, bevor er greift. Liegt er dahinter, senkst du den Hebel, bis der Stop wieder davor liegt, statt den Stop zu verschieben.

  • Taleb: ein 5-Prozent-Move gegen 10x ist ein 50-Prozent-Verlust
  • Hoher Hebel rückt Stop und Liquidation so nah, dass Rauschen dich rausschmeisst
  • Niedriger Hebel ist die direkteste Via-Negativa-Massnahme

Warum der Stop trotzdem nichts garantiert

Elder ist ehrlich: der Stop begrenzt den Verlust, garantiert aber nicht den Maximalverlust, weil Preise über ihn gappen. In Liquidations-Kaskaden wird dein Stop zum nächsten verfügbaren Preis ausgeführt, nicht zum gesetzten.

Deshalb braucht es eine zweite Linie: kleine Position plus 6-Prozent-Regel. Goodmans 12000-Pfund-Tag zeigt die Alternative, Stop überstimmt, nachgekauft, ausgelöscht. Halte die Size so klein, dass selbst ein durchbrochener Stop reparabel bleibt.

Quellen: Elder, Murphy, Goodman, Taleb

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