Strategien · Lektion 9 · Anfänger

Pullback-Entries im intakten Trend

Du kaufst Korrekturen im Uptrend mit Timing, statt dem Breakout hinterherzulaufen.

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Den Dip kaufen

Statt dem Ausbruch nachzulaufen kaufst du den Rücklauf im intakten Uptrend. Murphys Retracements: Minimum rund 33 Prozent, typisch 50 Prozent, Maximum rund 66 Prozent.

Geht der Pullback über 66 Prozent hinaus, ist es wahrscheinlich keine Korrektur mehr, sondern eine Trendwende. Dort greift deine harte Stop-Logik.

Markier das Hoch der Bewegung, von dort misst du den Pullback.

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Teste dich selbst

Im Uptrend läuft der Preis rund 45 Prozent der letzten Bewegung zurück und ist oversold. Was tust du?

  • Long im Pullback, die Zone und das Timing passen
  • Short, weil oversold
  • Abwarten, bis es 80 Prozent zurückläuft

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Das Wichtigste in Kürze

  • Den Dip im intakten Uptrend kaufen, den Bounce im Downtrend shorten.
  • Pullback-Zone liegt typisch zwischen 33 und 50 Prozent der Bewegung.
  • Über 66 Prozent ist es wahrscheinlich eine Trendwende.
  • Trend zuerst bestimmen, Oszillator nur zum Timing.

Vertiefung

Warum der Pullback ein besseres Chance-Risiko-Verhältnis liefert

Wer dem Ausbruch hinterherspringt, kauft am oberen Rand und braucht einen weiten Stop. Wer den Rücklauf im intakten Uptrend kauft, steigt näher am Support ein und setzt den Stop enger unter das Korrekturtief. Gleiches Kursziel, kleineres Risiko.

Du kaufst nicht den billigen Dip, sondern Stärke zum Rabatt. Ryan kauft bewusst Werte, die sich verdoppelt haben, weil dann niemand mehr über ihm im Verlust sitzt und bei jedem Anstieg zum Ausstieg drängt.

Die Retracement-Zonen richtig messen

Murphys Regel gibt den Rahmen: ein gesunder Pullback läuft minimal 33 Prozent zurück, typisch 50 Prozent, maximal 66 Prozent. Markiere zuerst das Hoch sauber, denn ein falscher Ankerpunkt verschiebt die ganze Zone.

  • 33 bis 50 Prozent: bevorzugter Einstiegsbereich
  • 66 Prozent: Sollbruchstelle, darunter droht echte Trendwende
  • Stop unter das Korrekturtief, exakt an die Invalidierung

Trend zuerst, Timing danach

Der häufigste Fehler ist die falsche Reihenfolge: Oszillator zeigt oversold, der Trader kauft gegen den Abwärtstrend und fängt ein fallendes Messer. Murphy: erst den Trend bestimmen, Oszillatoren nur zum Timing innerhalb dieses Trends nutzen.

Elders Triple-Screen macht das operativ: der höhere Zeitrahmen setzt die Richtung, der niedrigere das Timing. Wochentrend up und Tageskorrektur nach unten: Buy-Stop knapp über dem Hoch des letzten Bars, um beim Drehen einzusteigen.

Quellen: Murphy, Elder, Goodman

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