Risikomanagement · Lektion 4 · Anfänger

Die Risiko-Regel (0,5 / 1 / 2 Prozent)

Du berechnest dein maximales Risiko pro Trade und kennst die seriöse Spanne von 0,5 bis 2 Prozent.

Mit kostenlosem Konto: interaktive Chart-Übungen, Quiz mit Auflösung, Fortschritt und XP.

Wie viel pro Trade

Elder: nie mehr als 2 Prozent des Konto-Equity pro Trade riskieren, inklusive Slippage und Gebühren. Hite und Kovner gehen nie über 1 Prozent.

Goodman ist für Krypto noch konservativer, 0,5 bis 1 Prozent, weil Kryptos gemeinsam crashen. Track-Empfehlung: Standard 1 Prozent.

Setz dein Konto und prüf, was 1 Prozent in USDT bedeuten.

Interaktive Übung: hier lernst du direkt am Chart, mit Feedback zu jedem Klick. Kostenlos anmelden, um sie zu starten.

Teste dich selbst

Konto 28.000 USD. Wie viel sind 2 Prozent Maximalrisiko pro Trade?

  • 560 USD
  • 2.800 USD
  • 280 USD

Du hältst zwei stark korrelierte Positionen. Welches Risiko gilt pro Position?

  • Je 2 Prozent, jede zählt einzeln
  • Eher 0,5 Prozent, weil sie zusammen fallen

Kostenlos anmelden für die Auflösung mit Erklärung zu jeder Antwort.

Das Wichtigste in Kürze

  • Standard 1 Prozent, hartes Maximum 2 Prozent, bei korrelierten Positionen 0,5 Prozent.
  • Risiko immer relativ zum Kapital, nie eine konstante Stückzahl.
  • Gebühren und Slippage gehören ins Risiko mit eingerechnet.

Vertiefung

0,5, 1 oder 2 Prozent: woher diese Zahlen kommen

Die Spanne kommt von Tradern, die über Jahrzehnte überlebt haben. Elder zieht die harte Obergrenze bei 2 Prozent des Equity pro Trade, inklusive Slippage und Gebühren. Hite und Kovner gehen nie über 1 Prozent.

Hites Trick: 'Indem ich nur 1 Prozent riskiere, bin ich gegenüber jedem einzelnen Trade gleichgültig.' Für Krypto ist die konservativere Ecke klüger, weil Kryptos stark korreliert crashen.

  • Standard 1 Prozent, 2 Prozent als absolutes Maximum.
  • Runter auf 0,5 Prozent bei mehreren zusammenhängenden Positionen.
  • Bei 28.000 USD Konto sind 2 Prozent 560 USD, 1 Prozent 280 USD.

Risiko relativ zum Kapital, nie als feste Stückzahl

Der häufigste stille Fehler ist, eine feste Stückzahl oder einen festen USDT-Betrag zu handeln. Hite: Wer Kapital abzieht, aber die Kontraktzahl behält, macht aus 1 Prozent schnell 10 Prozent. Nur das Verhältnis zählt.

Dein Prozentsatz bleibt konstant, der USDT-Betrag wandert mit dem Konto. Nach Verlusten schrumpft dein Risiko automatisch, nach Gewinnen wächst es. Diese Rückkopplung ist ein Schutzmechanismus.

Der Anfängerfehler: Gebühren und Slippage vergessen

Die 2 Prozent sind eine Bruttogrenze, nicht der reine Abstand von Entry zu Stop. Slippage und Commissions gehören ins Budget. Bei einem 20-USD-Trade fressen sie zusammen bis 50 Prozent des Bruttogewinns.

Slippage skaliert nicht mit der Grösse wie eine prozentuale Gebühr, sie trifft grosse Positionen absolut härter. Rechne konservativ und runde die Positionsgrösse eher ab als auf.

Quellen: Elder, Schwager, Murphy, Goodman

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