Charttechnik · Lektion 4 · Anfänger
Trend erkennen: Higher Highs, Lower Lows und die Range-Falle
Du definierst Up-, Down- und Sideways-Trend über die Swing-Sequenz ohne Indikatoren und weisst, wann du an der Seitenlinie bleibst.
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Trend ohne Indikator
Murphy, Elder und Goodman definieren Trend identisch: ein Uptrend macht higher highs und higher lows, ein Downtrend lower highs und lower lows. Eine Range hat horizontale Peaks und Troughs.
Der Bruch
Der Wendepunkt ist der erste Bruch der Sequenz. Macht ein Uptrend kein neues Hoch mehr und reisst dann ein vorheriges Tief, kippt die Struktur. Das ist die robusteste Trendlesart, die es gibt.
Interaktive Übung: hier lernst du direkt am Chart, mit Feedback zu jedem Klick. Kostenlos anmelden, um sie zu starten.
Das Wichtigste in Kürze
- Uptrend gleich higher highs und higher lows, Downtrend gleich lower highs und lower lows.
- Der erste Bruch dieser Sequenz ist der Wendepunkt.
- Mindestens ein Drittel der Zeit ist Range, dort kostet Chop mit Leverage und Funding richtig Geld.
Vertiefung
Trend definieren ohne Indikator: die Swing-Sequenz
Die robusteste Trenddefinition kommt ohne Indikator aus: du liest nur die Folge der Swing-Hochs und Swing-Tiefs. Murphy, Elder und Goodman definieren Trend identisch, weil diese Lesart die reine Angebot-Nachfrage-Struktur beschreibt.
- Uptrend: higher highs und higher lows.
- Downtrend: lower highs und lower lows.
- Range: horizontale Peaks und Troughs.
- Indikatoren laggen, die Struktur nicht.
Wo genau kippt ein Trend? Der erste Bruch der Sequenz
Der Wendepunkt ist der erste Bruch der Swing-Sequenz. Zuerst scheitert im Uptrend ein neues Hoch, das ist eine Frühwarnung. Bestätigt wird die Wende erst, wenn der Kurs anschliessend das vorherige Swing-Tief unterschreitet.
- Gescheitertes higher high ist die Warnung.
- Gerissenes Swing-Tief ist die Bestätigung.
- So handelst du weder zu früh gegen den Trend noch zu spät.
- Die Regel funktioniert auf jedem Timeframe identisch.
Die Range-Falle: warum Seitwärts das teuerste Marktumfeld ist
Murphy schätzt, dass Märkte mindestens ein Drittel der Zeit in einer Trading Range verbringen. Genau dort werden Trendfolge-Systeme durch Whipsaws zerlegt, und mit Leverage plus Funding-Kosten summiert sich der Schaden brutal.
- Jeder Ausbruch zieht Trader an und stoppt sie beim Rücklauf aus.
- Stand-aside ist eine Position.
- Markiere Ober- und Untergrenze, warte auf einen Close ausserhalb.
- Höchstens die Ränder gegen die Grenze handeln, mit engem Stop.
Quellen: Murphy, Elder, Goodman
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