Charttechnik · Lektion 5 · Anfänger

So funktioniert unser Zeichen-Chart

Du lernst, wie du in unserem Chart zeichnest: Werkzeug wählen, klicken und ziehen, danach verschieben.

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Zeichnen statt nur lesen

In den nächsten Lektionen zeichnest du direkt in den Chart, ähnlich wie in TradingView. Du wählst unten ein Werkzeug, ziehst mit gedrückter Maus deine Linie oder Zone und prüfst sie dann mit einem Klick.

Schau dem Cursor zu: erst das Werkzeug wählen, dann klicken und ziehen zum Zeichnen, danach die Linie anklicken und ziehen zum Verschieben.

Interaktive Übung: hier lernst du direkt am Chart, mit Feedback zu jedem Klick. Kostenlos anmelden, um sie zu starten.

Verschieben statt neu zeichnen

Sobald du eine Form gezeichnet hast, springt das Werkzeug automatisch in den Verschiebe-Modus. Du kannst deine Linie also anklicken und an die richtige Stelle ziehen, statt sie neu zu zeichnen. Mit Rückgängig nimmst du den letzten Strich zurück, mit Löschen fängst du frisch an.

Jetzt du: zieh einmal selbst eine Aufwärtstrendlinie unter die steigenden Tiefs. Danach starten die echten Übungen.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Werkzeug unten wählen, dann mit gedrückter Maus die Linie oder Zone ziehen.
  • Nach dem Zeichnen springt es automatisch in den Verschiebe-Modus, du kannst die Form anklicken und ziehen.
  • Eine kleine Toleranz ist eingebaut, es kommt auf die richtige Stelle an, nicht auf den Pixel.

Vertiefung

Warum du Levels selbst zeichnest statt nur zuschaust

Passives Lesen und aktives Zeichnen sind zwei verschiedene Fähigkeiten. Erst wenn du selbst die Tiefs verbindest oder eine Zone um eine Kongestion legst, merkst du, wie viel Interpretation in jeder Linie steckt. Wer eine Lösung selbst produziert, behält sie deutlich besser.

  • Dein Gehirn verknüpft die Linie mit einer Entscheidung, nicht mit einem Bild.
  • Der Kreislauf aus Versuch, Rückmeldung und Anpassung bringt den Lerneffekt.
  • Ziel ist die eigene Linie, ihr Fehler und die Korrektur.

Es kommt auf die Stelle an, nicht auf den Pixel

Support und Resistance sind Zonen, keine haarscharfen Linien, deshalb ist im Chart eine kleine Toleranz eingebaut. Gefragt ist die richtige Stelle, also das mehrfach getestete Tief oder die relevante Kongestion, nicht der exakte Bildpunkt.

  • Auch echte Trader ziehen Linien nie pixelgenau.
  • Der Markt hält sich nicht auf den Cent an ein Level.
  • Konzentriere dich auf die Struktur statt auf die Präzision.

Verschieben statt neu zeichnen: der schnellste Workflow

Sobald du eine Form gezeichnet hast, wechselt das Werkzeug in den Verschiebe-Modus. Statt eine leicht daneben liegende Linie zu löschen, klickst du sie an und schiebst sie an die richtige Stelle. Zeichnen und Korrigieren sind zwei Schritte, nicht ein perfekter Treffer.

  • Rückgängig nimmt nur den letzten Strich zurück.
  • Löschen räumt den ganzen Chart frei.
  • Zuerst eine Aufwärtstrendlinie unter steigende Tiefs zeichnen.
  • Danach Support-Zonen einzeichnen.

Quellen: TradingView

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