TradingView · Lektion 5 · Anfänger
Alerts und Watchlist
Du legst eine Watchlist an und nutzt Alerts, statt ständig auf den Chart zu starren.
Mit kostenlosem Konto: interaktive Chart-Übungen, Quiz mit Auflösung, Fortschritt und XP.
Watchlist
Rechts legst du eine Watchlist mit deinen Symbolen an. So behältst du BTC als Bellwether (Leitwert, der die Richtung des Gesamtmarkts vorgibt) und ein paar Altcoins im Blick, ohne sie einzeln zu suchen.
Alerts
Mit einem Alert lässt du dich benachrichtigen, wenn ein Preis ein Level erreicht, statt ständig auf den Chart zu starren. Das ist eines der besten Mittel gegen Overtrading, also gegen zu viele Trades aus Langeweile oder Gier.
Im Gratis-Account ist die Zahl gleichzeitig aktiver Alerts begrenzt (aktuell einer), für den Anfang reicht das, um das Prinzip zu üben.
Alert statt Dauerstarren: der Chart arbeitet für dich
Interaktive Übung: hier lernst du direkt am Chart, mit Feedback zu jedem Klick. Kostenlos anmelden, um sie zu starten.
Teste dich selbst
Wozu sind Alerts vor allem gut?
- Damit du den ganzen Tag traden kannst
- Damit du nicht ständig auf den Chart starrst und weniger overtradest
Kostenlos anmelden für die Auflösung mit Erklärung zu jeder Antwort.
Das Wichtigste in Kürze
- Watchlist rechts für deine Symbole, BTC als Bellwether plus ein paar Alts.
- Alerts benachrichtigen dich bei einem Preis-Level, das schützt vor Overtrading.
- Du musst nicht den ganzen Tag vor dem Chart sitzen.
Vertiefung
Watchlist aufbauen: BTC als Bellwether
Setz BTC an die Spitze, denn Bitcoin gibt dem Kryptomarkt die Richtung vor. Dreht BTC scharf, ziehen die meisten Altcoins mit, oft heftiger. Ein Blick auf BTC vor jedem Alt-Trade gehört zur Routine.
- Wenige Alts verfolgen, nicht 40 Coins, die du nie anschaust.
- Mehr Symbole heissen mehr Reize und mehr Overtrading.
- Cheetah-Prinzip: auf die eine sichere Gelegenheit warten.
- Chart auf derselben Börse halten, an der du handelst.
Wie Alerts dich vor dir selbst schützen
Das grösste Problem ist nicht zu wenig, sondern zu viel Handeln. Laut der Studie von Barber und Odean hatten die aktivsten Trader die schlechtesten Ergebnisse. Overtrading entsteht meist aus Langeweile beim Dauerstarren.
Ein Alert ist das stärkste einfache Gegenmittel: Du setzt ihn auf ein Level, gehst weg und wirst erst gerufen, wenn dein Plan relevant wird.
Wohin setzt du einen Alert sinnvoll?
So filterst du die Stop-Hunts heraus, bei denen der Preis das Level kurz durchsticht und sofort zurückfällt. Die Kontrolle bleibt beim Plan, nicht bei der Hoffnung.
- An eine klare Resistance, einen Support oder knapp vor eine Range-Grenze.
- Nicht mitten in eine laufende Bewegung.
- Mit der Regel kombinieren, erst bei Candle-Close jenseits des Levels zu handeln.
- Auch an deinen mentalen Stop setzen, nicht nur für Einstiege.
Quellen: TradingView, Douglas
Diese Lektion interaktiv machen
Melde dich kostenlos an und lerne mit Klick-Übungen direkt am Chart, Quiz mit Erklärungen und gespeichertem Fortschritt. Danach übst du alles risikofrei an der Demo-Börse.
100% kostenlos, keine Zahlungsdaten.