Strategien · Lektion 7 · Anfänger

Breakout aus dem Basing Pattern

Du handelst Ausbrüche regelbasiert mit Close-Bestätigung und Volumen, statt jedem Intraday-Durchstich zu folgen.

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Close statt Wick

Ein Breakout zählt erst, wenn der Preis ausserhalb der Musterbegrenzung SCHLIESST. Der Intraday-Wick filtert Stop-Hunts heraus. Murphy nennt 1 bis 3 Prozent Penetration als Filter.

Das Perfect-Buy-Setup: nach langem Downtrend bildet der Preis über Wochen eine Basis. Entry am Breakout durch die Resistance oder beim Retest, Stop knapp unter den Breakout-Punkt.

Basis, Breakout mit Close, Retest

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Welcher Ausbruch ist handelbar?

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Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Breakout zählt erst, wenn der Preis ausserhalb schliesst, nicht beim Wick.
  • Lange Basis plus Breakout durch die Resistance ist das Perfect-Buy-Setup.
  • Ein Breakout ohne Volumenanstieg ist oft ein False Breakout.
  • Stop knapp unter den Breakout-Punkt.

Vertiefung

Warum lange Basing-Phasen die verlässlichsten Breakouts liefern

Je länger der Preis vor dem Ausbruch seitwärts läuft, desto stärker wird die Widerstandslinie. BTC baute Ende 2014 fast ein Jahr lang eine Basis, bevor die 6000-Prozent-Rally startete.

  • Wie oft wurde die Zone getestet
  • Wie viel Volumen dort gehandelt wurde
  • Wie breit die Zone ist
  • Wie lange der Preis in ihr steckte
  • Handle nur tiefe Ranges, keine Mikro-Konsolidierung aus drei Kerzen

Welche Trefferquoten Chart-Muster wirklich haben

Bulkowski misst die Break-even Failure Rate: der Anteil der Muster, die nach dem Breakout nicht einmal 5 Prozent laufen. Diese 5 Prozent decken grob Gebühren und Slippage.

  • Inverse Head-and-Shoulders im Bullenmarkt: rund 3 Prozent Failure Rate
  • Triple Bottom: rund 4 Prozent
  • Einstellig gilt als gut, über 20 Prozent als inakzeptabel
  • Average Rise (38 bis 45 Prozent) ist Muster-Vergleich, keine Renditeerwartung

Retest oder direkt rein: was die Statistik sagt

Der Rücklauf zur Linie heisst Throwback und tritt in 40 bis 65 Prozent der Fälle auf. Für die Muster-Statistik ist er schlecht, für dein Chance-Risiko-Verhältnis gut: du steigst näher an der Linie ein und setzt den Stop enger.

Liegt dicht über dem Ausbruch alter Widerstand, plane den Retest ein. Ist der Weg frei, ist der direkte Entry sauberer. In beiden Fällen ist Volumen auf der Upside Pflicht: ein Markt steigt nie aus Trägheit.

Quellen: Goodman, Murphy, Bulkowski

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